Unternehmer-Blog

Die Rechnung - Korrekt, formal und professionell soll sie sein!

21. Juli 2021 / by Christopher Bieber

Auf die Dienstleistung folgt die Zahlung - doch hierfür braucht es einen wichtigen Zwischenschritt: Die Rechnung. Damit diese vom Dienstleister, Auftraggeber und vor allem vom Finanzamt akzeptiert wird, müssen jedoch ein paar Regeln befolgt werden.

Die rechte Hand einer Frau tippt auf einer Tastatur, in der linken Hand hält sie eine Kreditkarte. Auf dem Tisch liegen außerdem ein Portemonnaie und eine Computermaus.

Die Erstellung von Rechnungen und die Überprüfung der Zahlungseingänge ist Teil des Rechnungswesens. Systematisch werden die Geld- und Güterströme erfasst und dokumentiert. Dies dient dazu, außenstehenden Institutionen wie Banken oder dem Finanzamt nach Aufforderung einen detaillierten Einblick geben zu können.

Doch welche Plichtangaben erfordert eine Rechnung? Nach §14 des Umsatzsteuergesetzes sind dies folgende:

  • Name und Anschrift des leistenden Unternehmens, sowie des Leistungsempfängers
  • Zeitpunkt der Lieferung oder Leistung
  • Menge und Bezeichnung der gelieferten Produkte bzw. Art und Umfang der Leistung
  • die gegebenenfalls nach Steuersätzen aufgeschlüsselten Netto-Beträge und die jeweils darauf entfallenden Steuerbeträge (Umsatzsteuer)
  • das Ausstellungsdatum
  • eine einmalig vergebene Rechnungsnummer
  • die Steuernummer oder die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Ausstellers

Außerdem sind Informationen wie die persönlichen Kontaktdaten des Dienstleisters bei Rückfragen und die Bankverbindung sinnvoll. Sollten verschiedene Zahlungsweisen angeboten werden, können diese ebenfalls auf der Rechnung aufgeführt werden, vor allem, wenn bereits ein Lastschriftverfahren mit dem Auftraggeber vereinbart wurde. Je nach Branche können Zahlungsanreize wie abzuziehende Skontobeträge üblich sein, welche definitv auf der Rechnung aufgeführt werden sollten.

Grundsätzlich ist einen Rechnung sofort fällig. Der Zahlungsverzug, welcher bei Privatleuten erst angemahnt und bei Geschäftskunden auch ohne Zahlungserinnerung an ein Gericht übergeben werden kann, tritt standardmäßig nach 30 Tagen ein.

Tipp: Dienstleister kommen meistens nicht um säumige Kunden herum. Wer seine Liquidität nicht gefährden möchte, kann offene Forderungen an ein Finanzdienstleistungsinstitut übertragen. Factoring ermöglicht es mittelständischen Unternehmen außerdem das gesamte Forderungsmanagement, inklusive Mahn- und Inkassowesen, abzugeben.

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Topics: Factoring, Blog, Selbstständig, Unternehmer

Christopher Bieber

Verfasst von Christopher Bieber

Christopher Bieber ist Leiter einer der schnellst wachsenden Direktionen der Allfinanz Deutschen Vermögensberatung, mit 20 Vermögensberatern und rund 14.000 Kunden in Hamburg und Schleswig-Holstein.