Unternehmer-Blog

Erfolgreiche Personalbeschaffung für Unternehmen

29. April 2019 / by Christopher Bieber

Wegen des großen Fachkräftemangels befinden sich Unternehmen häufig in einem starken Konkurrenzkampf um Top-Fachkräfte. Daraus folgt, dass diese sich ihren Arbeitgeber häufig selbst aussuchen können. Um sich trotzdem gegen die Konkurrenz durchzusetzen, muss man der attraktivste Arbeitgeber werden. Und wir sagen Ihnen wie!

Business people welcoming new staff to work

 

Methoden der Personalbeschaffung

 

Die klassischen Bereiche der Personalbeschaffung sehen normalerweise so aus:

 

  • Anforderungsprofile erstellen:

Um gut ausgebildete Fachkräfte zu finden, müssen Sie zunächst die Anforderungen und den Bedarf Ihres Unternehmens kennen und analysieren.

 

  • Stellenausschreibung veröffentlichen:

Die Anforderungen bestimmen das Stellenprofil. Stellenangebote werden heutzutage auf Portalen wie XING, LinkedIN oder Indeed veröffentlicht.

 

  • Interviews durchführen:

Zur Personalbeschaffung gehört das Führen von Bewerbungsgesprächen. In diesen Gesprächen lernen sich Bewerber und Arbeitgeber kennen und versuchen zu ermitteln, ob die Chemie passt.

 

  • Bewerberauswahl treffen:

Die verschiedenen Bewerber werden analysiert und aufgrund ihrer Anschreiben, Lebensläufe und der Interviews verglichen. Hier wird der Favorit ausgewählt.

 

  • Personalentwicklung anbieten:

Auch interne Methoden, wie die Förderung der aktuellen Mitarbeiter und der Führungskräfte, sind ein Thema in der Personalgewinnung

     

Bei diesem klassischen Ablauf der Personalbeschaffung ist allerdings kein Bereich vertreten, welcher das eigene Unternehmen gegenüber der Konkurrenz hervorhebt.

 

Um das zu ändern, zeichnen sich nun zwei neue Trends im Bereich der Personalbeschaffung ab:

 

Employer Branding – Vom Unternehmen zur Marke:

 

Um Anreize für Bewerber zu schaffen, ist der erste Schritt im modernen Recruiting (dt. anwerben) das sogenannte Employer Branding (dt. Arbeitgebermarkenbildung). Um mehr Aufmerksamkeit zu erhalten, mehr Interesse zu erregen und mehr Bewerbungen zu generieren müssen Arbeitgeber sich nach außen und auch nach innen als Marke präsentieren. Dies wird auch als Arbeitgebermarke bezeichnet.

Ein sehr gutes Beispiel für solch eine Marke ist Google. Auf der Seite Über Google zeigt sich Google als gemeinnütziger Arbeitgeber mit dem Ziel, die Zugänglichkeit von Informationen für alle zu steigern. Ein gutes Image ist allerdings längst nicht mehr nur für die großen Unternehmen wie Google, Facebook oder Amazon wichtig. Auch im Mittelstand ist das Image des Unternehmens bedeutend für den Erfolg.

 

Employer Branding sollte die gelebte Unternehmensphilosophie darstellen. Die Arbeitgebermarke muss also authentisch sein und darf nichts versprechen, was nicht auch eingehalten werden kann. Hierfür ist es wichtig, das Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens herauszuarbeiten. Was sind die Visionen und Missionen? Was sind die Werte und Grundsätze des Unternehmens? Was macht das Unternehmen einzigartig und wieso sollte ein Bewerber sich für genau dieses Unternehmen entscheiden?

 

Weitere Instrumente des Employer Branding sind Arbeitgeberbewertungsportale, Gütesiegel, Marketingbotschafter oder allgemein alles was das Unternehmen sympathisch macht, beziehungsweise das Image verbessert.

 

Personalmarketing – Die Marke nach außen tragen:

 

Beim Employer Branding ist das übergeordnete Ziel eine Arbeitgebermarke strategisch aufzubauen. Das Personalmarketing hingegen stellt sich eher die Frage: Mit welchen konkreten Maßnahmen kann diese Arbeitgebermarke extern kommuniziert werden?

 

Es geht ebenfalls darum, die Arbeitgeberattraktivität zu erhöhen. Dabei gibt es einerseits das externe Personalmarketing, welches darauf bedacht ist, potentielle Bewerber ins Unternehmen zu holen. Das interne Personalmarketing hat das Ziel, die bereits bestehenden Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden.

 

Für das externe Personalmarketing ist die Auswahl des richtigen Mediums sehr wichtig. Das Internet und die sozialen Medien beispielsweise haben die Möglichkeit der Ansprache enorm erweitert und zeitgleich den Raum für Individualisierung und mehr Zielgruppengenauigkeit geschaffen. War es früher noch völlig ausreichend, eine Stellenausschreibung in einigen Printmedien zu schalten, wird heute deutlich mehr und individueller differenziert, wodurch in diesem Zusammenhang den sozialen Netzwerken und Medien eine zunehmende Bedeutung zukommt.

 

Der Schlüssel zum Erfolg ist die Arbeitgeber-Attraktivität:

 

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Personalbeschaffung für Unternehmen in den letzten Jahren weit aufwendiger und komplizierter geworden ist.

Der wichtigste Bestandteil ist dabei die Steigerung der Arbeitgeber-Attraktivität für Bewerber. Auch die Aussicht auf eine Karriere im Unternehmen kann einen entscheidenden Vorteil verschaffen.

 

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Topics: Fachkräfte finden, Mitarbeiterbindung, Blog

Christopher Bieber

Verfasst von Christopher Bieber

Christopher Bieber ist Leiter einer der schnellst wachsenden Direktionen der Allfinanz Deutschen Vermögensberatung, mit 20 Vermögensberatern und rund 14.000 Kunden in Hamburg und Schleswig-Holstein.