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Fachkräftemangel 2019: Das können Sie heute dagegen tun

20. Dezember 2018 / by Christopher Bieber

Digitalisierung, künstliche Intelligenz, autonomes Fahren oder auch Robotik – das sind Begriffe, bei denen negative Assoziationen mitschwingen. Die größte Angst:  Millionen von Menschen verlieren ihren Job durch die Digitalisierung .Fachkräftemangel im Jahr 2019 und was Sie dagegen tun können?

 

Obwohl die Angst vor Arbeitslosigkeit aufgrund der Digitalisierung enorm ist, beobachten wir in Deutschland, dass immer mehr Stellen unbesetzt sind und zahlreiche Unternehmen über Fachkräftemangel klagen.

Allein in Hamburg fehlen schätzungsweise 53.000 Fachkräfte, nach dem Fachkräftemonitor der Handelskammer. Das ist ein Anstieg um 140% innerhalb von drei Jahren. In drei von vier Unternehmen werden Mitarbeiter jetzt stärker belastet. Die Entwicklung der unbesetzten Stellen hat sich in den letzten Jahren verschoben. Mangelte es vor einigen Jahren noch hauptsächlich an Akademikern, entfallen heutzutage von den 53.000 fehlenden Fachkräften in Hamburg 44.000 auf berufliche Qualifikation.

 

Quereinsteiger statt Fachkräfte

Es wird immer häufiger zur Regel, dass Unternehmen freie Stellen oftmals monatelang nicht besetzen können, da sie keine Nachfolger finden. Hier wird nun oftmals auf Quereinsteiger zurückgegriffen. Doch sind diese auch gute Mitarbeiter? Pauschal lässt sich diese Frage natürlich nicht beantworten. Fakt ist, viele Unternehmen, beispielsweise im Logistik- und Einzelhandelbereich, haben langfristig gute Erfahrungen mit Quereinsteigern gemacht. Sie bringen neue Ideen und andersartige Erfahrung mit. So können sie das Unternehmen auf andere Art gut unterstützen, als eine Fachkraft dies getan hätte.

Auf Dauer kann ein Unternehmen jedoch nicht auf Fachexperten (Fachkräfte) verzichten. Deshalb wird das Thema Umschulung bzw. Ausbildung künftig stärker vom Unternehmen selbst mitunterstützt werden.

 

Duales Bildungssystem als Chance für das Unternehmen der Zukunft

Globalplayer und Startups arbeiten in Deutschland heute schon größtenteils mit Hochschulen zusammen. Durch ein duales Studium können die Unternehmen gleich von Anfang an die Ausbildung der Fachkraft so gestalten, dass sie nach dem Studium perfekt ins Unternehmensportfolio passen. Darüber hinaus herrscht eine größere Planungssicherheit, da der Student nach seiner Studienzeit sofort übernommen werden kann und so keine Stelle auf unbestimmte Zeit unbesetzt bleibt. Durch dieses Vorgehen sind natürlich nach dem Studium weniger Fachkräfte auf dem freien Arbeitsmarkt und fehlen so an anderen Stellen.

 

Benefits für Mitarbeiter

Eine weitere Möglichkeit, gute Mitarbeiter zu finden und diese auch langfristig zu binden, entsteht durch die sogenannte Lohnkostenoptimierung. Durch eine Optimierung der Lohnkostenstruktur wird der Arbeitsplatz für den Arbeitgeber effizienter. Aber nicht nur das! Die Stelle wird auch für den Arbeitnehmer attraktiver und er wird stärker an das Unternehmen gebunden. Mehr zum Thema finden Sie hier.

 

Wie können Unternehmen gegen den Fachkräftemangel ankämpfen?

Der demografische Wandel ist unausweichlich und es wird zunehmend unvermeidbar auch ältere Mitarbeiter einzustellen. In Hamburg überlegen trotzdem bloß 31 Prozent der Unternehmen, ob sie ältere Mitarbeiter anstellen sollen. Dabei wird der Jobwechsel künftig auch im höheren Alter immer öfter vorkommen, da durch die Digitalisierung die Arbeitswelt verändern wird. Zahlreiche Jobs werden wegfallen und an anderer Stelle entstehen. Für Menschen in der Berufswelt wird eine effektivere Weiterbildung deshalb immer wichtiger.

Im Moment arbeiten viele in Teilzeitbeschäftigung. Diese Menschen müssen nach und nach dafür gewonnen werden, ihre wöchentliche Arbeitszeit zu verlängern. Hinzu kommt außerdem, dass der demografische Wandel in Deutschland nicht aufzuhalten ist. Deshalb müssen Migranten in den deutschen Arbeitsmarkt besser integriert werden.

Soweit so gut. Was können Sie jedoch tun, wenn bei möglichen Lösungen die Gesetze und Politik noch nicht soweit sind? Meistens ist diese Frage nur ein Weg sich rauszureden. Warum? Weil erfolgreiche Unternehmen nie auf die Politik warten. Besonders jetzt in der sich schnell verändernden Arbeitswelt ist es wichtig Vorreiter im Recruiting zu werden. Dies bedeutet allerdings auch Fleiß, Ehrgeiz und Durchhaltungsvermögen.

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Topics: Blog, Fachkräftemangel, Lohnkostenoptimierung

Christopher Bieber

Verfasst von Christopher Bieber

Christopher Bieber ist Leiter einer der schnellst wachsenden Direktionen der Allfinanz Deutschen Vermögensberatung, mit 20 Vermögensberatern und rund 14.000 Kunden in Hamburg und Schleswig-Holstein.