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GoBD - Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung

8. Januar 2019 / by Christopher Bieber

GoBD ist eine Abkürzung für „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Un­ter­la­gen in elek­tro­ni­scher Form so­wie zum Da­ten­zu­griff". Die GoBD wurden am 14. November vom Bundesfinanzministerium erlassen und sind seit dem 01.01.2015 in Kraft. Sie lösen die GDPdU und die GoBS ab.

 

GoBD

 

Was regeln die GoBD?

Die GoBD regeln die Anforderungen an die Buchführung und nach welchen Grundsätzen ein Unternehmer seine steuerrechtlich relevanten Dokumente aufbewahren muss. Dies gilt sowohl für elektronische Daten, als auch für Papierdokumente.

Im Einzelnen regeln die GoBD drei Bereiche neu:

  • die zeitgerechte Erfassung und Ordnung von Grund(buch)aufzeichnungen
  • die Unveränderbarkeit von Buchungen und Aufzeichnungen 
  • die Aufbewahrungspflicht von elektronischen Belegen, Daten aus Vorsystemen und Stammdaten

Beispiel: Jedem Geschäftsvorfall muss ein Beleg zugrunde liegen, welcher Folgendes beinhaltet:

  • eine eindeutige Belegnummer
  • einen Belegaussteller und -empfänger
  • einen Betrag bzw. Mengen- oder Wertangaben, aus denen sich der zu buchende Betrag ergibt
  • eine hinreichende Erläuterung des Geschäftsvorfalls
  • ein Belegdatum
  • einen verantwortlichen Aussteller 

 

Was passiert, wenn Sie sich nicht an die Regeln halten?

Zunächst einmal nicht sonderlich viel. Dies ist der Grund, warum viele Selbstständige, Freiberufler und Unternehmer sich um das Thema der verfassungskonformen (digitalen) Buchführung nicht kümmern. Dabei ist die richtige Buchführung besonders wichtig, da es sonst dazukommen kann, dass das Finanzamt die mangelhafte Buchführung verwirft und auf die Schätzungsbefugnis zurückgreift. Im schlimmsten Fall führt das zu einer Firmen- oder Privatinsolvenz.

 

Wie sollen Sie bei den ganzen Vorschriften (GoBD, DSGVO usw.) noch zu Ihrer eigentlichen Arbeit kommen?

Zahlreiche kleine und mittelständischen Unternehmen wissen heutzutage nicht mehr, wie die ganzen Regeln, Regulierungen und Vorschriften eingehalten und befolgt werden sollen, ohne die eigentliche Tätigkeit zu vernachlässigen. Nun sitzen Sie als Klein- und Mittelständler in einer Zwickmühle. Entweder Sie befolgen alle Regeln, investieren jedoch sehr viel Zeit aufgrund der bürokratischen Tätigkeiten. Oder Sie nehmen den Rechtsbruch in Kauf und riskieren durch Strafzahlungen auch die Insolvenz. 

Es ist bei Weitem nicht so, dass reihenweise Unternehmen Insolvenz anmelden müssen. Denn es gibt einen Weg aus der Zwickmühle. Mit unserem Partner der Deutsche Verrechnungsstelle ermöglichen wir es kleinen und mittelständischen Unternehmen,  ihre Rechnungen bequem und einfach online zu verwalten und das Rechnungsmanagement damit deutlich zu erleichtern.

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Topics: Blog, Firmenkunden, Deutsche Verrechnungsstelle, GoBD

Christopher Bieber

Verfasst von Christopher Bieber

Christopher Bieber ist Leiter einer der schnellst wachsenden Direktionen der Allfinanz Deutschen Vermögensberatung, mit 20 Vermögensberatern und rund 14.000 Kunden in Hamburg und Schleswig-Holstein.