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Keine Angst vor Altersarmut: So sorgen Sie für Ihre Mitarbeiter vor

8. September 2021 / by Christopher Bieber

Momentan werden 68 Jahre als Rentenalter diskutiert und während das Alter für den Renteneintritt steigt, sinkt die Hoffnung als Rentner ausreichend finanziell abgesichert zu sein. Es heißt, dass bei einem Durchschnittsrentner 70% des Einkommens im Alter die gesetzliche Rente ausmache. Die offensichtliche Lücke muss jeder selber schließen - vor allem, weil diese perspektivisch eher größer wird. Um die Sorge vor der Altersarmut zu minimieren sind Arbeitnehmer, aber auch Arbeitgeber gefragt.

Eine ältere Frau und ihre erwachsene Tochter sitzen zusammen und lachen.

Das System der Altersversorgung, welches wir in Deutschland heute kennen, basiert auf 3 Säulen bzw. Schichten:

  1. Die gesetzliche Rentenversicherung
  2. Eine ergänzende erwerbsbasierte Alterssicherung in Form einer betrieblichen Altervorsorge
  3. Die private Zusatzvorsorge wie zum Beispiel Lebensversicherungen, Riester- oder Rürup-Rente

Die betriebliche Altersvorsorge - kurz: bAV - beinhaltet alle finanziellen Leistungen, die ein Arbeitgeber einem Mitarbeiter aufgrund eines bestehenden Arbeitsverältnisses zusagt. Dies kann die reine Altersvorsorge, aber auch die Versorgung von berechtigten Hinterbliebenen im Todesfall oder die Invaliditätsversorgung sein. Geregelt wird sie durch das Betriebsrentengesetz (BetrAVG). Hier ist auch festgelegt, dass ein Arbeitnehmer den rechtlichen Anspruch auf die Entgeltumwandlung in Form einer betrieblichen Altersvorsorge hat.

Die Beiträge zum Aufbau der Betriebsrente können allein vom Arbeitgeber, allein vom Arbeitnehmer oder von beiden gemeinsam gezahlt werden. Die Anteile, welche der Arbeitnehmer aufbringt, werden von dessen unversteuerten Bruttolohn durch den Arbeitgeber in einen Vorsorgevertrag eingezahlt. Den Betrag kann der Arbeitgeber je nach Abmachung erhöhen.

Leider hat Corona auch einen Schatten auf die bAV geworfen. Denn die Entgeltumwandlung kann nicht stattfinden, wenn ein Angestellter zu 100 Prozent in Kurzarbeit ist und staatliche Lohnersatzleistungen bezieht. Die Beiträge zur bAV selber zu tragen, dürfte in der Pandemie schier unmöglich sein.

Abgesehen davon, liegt der Vorteil einer betrieblichen Altervorsorge für Mitarbeiter auf der Hand. Für den Arbeitgeber ist die betriebliche Altervorsorge jedoch in keinster Weise ein Nachteil, denn sie bindet und motiviert den Angestellten.

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Topics: Mitarbeiterbindung, Blog, Altersvorsorge, Betriebliche Altersvorsorge, Versicherung

Christopher Bieber

Verfasst von Christopher Bieber

Christopher Bieber ist Leiter einer der schnellst wachsenden Direktionen der Allfinanz Deutschen Vermögensberatung, mit 20 Vermögensberatern und rund 14.000 Kunden in Hamburg und Schleswig-Holstein.