Unternehmer-Blog

Durch sinnvolle Personalplanung zum erfolgreichen Unternehmen

9. Juni 2021 / by Christopher Bieber

Wenn sich Menschen selbstständig machen und ihre erste Firma gründen, dann doch meist, weil sie eine Vision, eine tolle Geschäftsidee haben. Sie wollen sich verwirklichen, etwas bewegen, erfolgreich sein und Geld verdienen. Ihre Vision beinhaltet dann meist eine gut durchdachte Idee mit vielen unternehmerischen Meilensteinen, die es zu erreichen gilt. Hierbei wird der Einsatz von Mitarbeitern oft vernachlässigt, dabei steht und fällt der Erfolg eines Unternehmens mit ihnen. Eine sinnvolle Personalplanung muss also her. Doch was versteht man unter Personalplanung?

Eine Gruppe Menschen sitzt an einem Tisch. Jeder hat einen Laptop, ein Tablet, ein Smartphone o.Ä. vor sich.

Die Personalplanung ist laut Definition ein Teil der Unternehmensplanung, der gewährleistet, dass für alle geschäftlichen Maßnahmen ausreichend und qualifizierte Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Da dies die nahe, mittel- und langfristige Zukunft des Unternehmens betrifft, sollten strategische Entscheidungen transparent und mit genügend Vorlauf mit dem Personalwesen abgeglichen werden.

Aufgaben der Personalplanung

  • Personalbedarfsplanung: Hierbei wird der Soll-Zustand der Mitarbeiter für das Unternehmen geprüft. Es stellen sich Fragen zur unternehmerischen Entwicklung - Expansion, Innovation oder auch die Beförderung von Mitarbeitern zu Führungskräften. Wo soll die Reise mittelfristig hingehen und wieviele Mitarbeiter mit welchen Qualifikationen werden hierfür benötigt?
  • Personalbestandsplanung: Diese setzt sich mit dem Ist-Zustand des aktuellen Mitarbeiterbestands auseinander. Wer kann wo eingesetzt werden? Welche Mitarbeiter nehmen intern neue Rollen ein?
  • Personalbeschaffung: Stehen einem Unternehmen Mitarbeiter mit benötigten Qualifikationen nicht zur Verfügung, müssen neue Kräfte eingestellt werden. Dies ist der Zweck des Recruitings. Welche Anforderungen neue Mitarbeiter mitbringen sollen, muss die Personalplanung definieren. Dann heißt es suchen, bewerten und einstellen.
  • Personalentwicklung: Aus- und Weiterbildung ist ein großer Teil der Personalplanung. Sie dient nicht nur der Motivation der Bestandsmitarbeiter, sondern ist auch ein guter Grund für neue Mitarbeiter bei der Arbeitgeberwahl.
  • Personalfreisetzungsplanung: Da nicht jede Branche unaufhörlich wächst und wirschaftliche Probleme hinter jeder Ecke zu lauern scheinen, muss sich die Personalplanung auch mit der Reduzierung des Mitarbeiterbestands befassen. Dies bedeutet nicht generell, dass Beschäftigte entlassen werden müssen. Stundenabbau, verfrühte Renteneintritte oder Positionswechsel innerhalb des Unternehmens können schönere Wege darstellen.

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Topics: Personalmangel, Blog, Selbstständig, Unternehmer

Christopher Bieber

Verfasst von Christopher Bieber

Christopher Bieber ist Leiter einer der schnellst wachsenden Direktionen der Allfinanz Deutschen Vermögensberatung, mit 20 Vermögensberatern und rund 14.000 Kunden in Hamburg und Schleswig-Holstein.